Mit Online Kursen zum ultimativen Wissen – meine Erfahrungen

Mit Online Kursen zum ultimativen Wissen – meine Erfahrungen

Wer kennt das nicht? Der Job fordert, der Haushalt schläft nicht und die Kollegen warten. Pläne für Weiterbildungen werden Jahr für Jahr aufgeschoben. Und plötzlich haben wir das halbe Leben verpennt.

Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, hatte ich mich letztes Jahr für einen CAS an einer Schweizer Fachhochschule eingeschrieben. Nicht viel Neues für mich, aber eine Bestätigung meines Wissens – grösstenteils angeeignet durch Online Kurse. Sind wir tatsächlich an dem Punkt angelangt, an welchem teure Weiterbildung an anerkannten Bildungsinstituten durch günstige, orts- und zeitunabhängige digitale Angebote ersetzt werden können? Meine ganz persönliche Antwort lautet: «Jein». Alle Vor- und Nachteile erfährst du hier.

Was kann online gelernt werden?

Die kurze Antwort lautet: fast alles. Ob Content Marketing, Klavier spielen, eine Fremdsprache lernen oder Pflanzen umtopfen – kein Thema, für welches es keine Online Kurse gibt. Wie wertvoll die Inhalte sind, ist eine ganz andere Thematik. Gute Indikatoren zur Qualität der Kurse liefern die Bewertungen anderer Nutzer. Ein hoch bewerteter Kurs minimiert das Risiko eines Fehkaufes. Achte aber darauf, welche Art von Personen den Kurs bewertet haben. Sind es Profis oder Anfänger auf dem Gebiet und wo ordnest du dich ein?

Viele Plattformen erlauben eine kostenlose Vorschau der Inhalte. Sprechen dich der Dozent, die Ton- und Bildeinstellungen sowie die Grafiken an? Nicht zuletzt solltest du den Dozenten googeln, um herauszufinden, ob er wirklich ein Profi auf seinem Gebiet ist. Es ist unglaublich, wie viele selbsternannte Sternchen dir ihre Businesskurse andrehen wollen. Dann findest du heraus, dass sie noch einen 80 %-«Brötchenjob» haben, weil sie mit ihrem eigenen Unternehmen nicht in die schwarzen Zahlen kommen …

Unterwegs Wissen erlangen
Mit Online Kursen wird die Welt zum Klassenzimmer

Hier gibt’s Online Kurse

  • Udemy: von Klavier spielen bis Programmieren

Eine der bekanntesten Plattformen ist Udemy. Hier wartet ein schier unfassbar breites Spektrum an digitalen Lehrgängen. Immer wieder werden Kurse in sogenannten Marketingaktionen für rund CHF 10.- angeboten. Ich persönlich habe aber auch bereits mehr bezahlt. Denn ich finde, dass eine gute Wissensvermittlung durchaus ihren Preis haben darf. Die Udemy-App gibt’s für Android und iOS. Was ich persönlich an der App liebe, ist die Möglichkeit des Offline-Betriebes: Viele der Kurse können heruntergeladen und später ohne aktive Internetverbindung ruckelfrei geschaut werden.

  • edX: Businesskurse der bekanntesten Universitäten

Eine ebenfalls spannende Plattform ist edX. edX wurde von den renommierten Universitäten Harvard und MIT gegründet. Die hochwertige Wissensvermittlung steht im Zentrum. Unabhängig von Kosten oder Aufenthaltsort soll ein Zugang zu den besten Dozenten ermöglicht werden. Heute sind auf edX Kurse von unzähligen Hochschulen zu finden. Die Bereiche reichen von Architektur über Marketing bis hin zu Recht oder Mathematik. Die meisten Kurse sind auf Englisch gehalten. Viele der Weiterbildungen beginnen an festgelegten Daten und können in individuellem Tempo absolviert werden. Die dazugehörige App ist ebenfalls für Android und iOS erhältlich.

  • Online Kurse von einzelnen Anbietern

Ganz klar: Auf den obigen Plattformen überwiegt der Vorteil, dass tausende Kurse mit wenigen Klicks zu finden sind. Manchmal lohnt es sich aber, etwas weiter zu suchen. Insbesondere, wenn es in deiner Branche echte «Patrons» gibt, solltest du dich unbedingt auf deren Webseiten umsehen. Solche Goldstücke von Online Kursen werden häufig direkt vertrieben, ohne jemals auf einer Plattform aufgetaucht zu sein. Die Kosten liegen in diesem Fall höher. Wenn du aber genau dieses Wissen aufsaugen möchtest, kann auch ein drei- oder vierstelliger Frankenbetrag eine gute Investition sein.

Mit Online Kursen weiterbilden
Wenn die Kinder im Bett sind, geht's los mit dem Online Kurs

Die Nachteile

Klar, Online Kurse sind überall verfügbar, häufig günstiger als ihre traditionellen Verwandten und nicht zuletzt aktueller. Weshalb lassen wir nicht alles stehen und liegen und bilden uns fortan nur noch mit solchen Lehrgängen weiter? Natürlich gibt es wie immer einige Haken an der Geschichte.

Nicht nur die strenge Mathelehrerin von früher mit dem grauen Dutt hat sie gefordert: Disziplin. Online Kurse sind schnell gekauft. Sie diszipliniert durchzuarbeiten, ist um einiges schwerer. Für «Laisser faire»-Kandidaten eine ganz schlechte Wahl.

Schon Maslow wusste, dass Bedürfnisse wie Zugehörigkeit einen hohen Stellenwert haben. Ich hatte mit meinem letztjährigen CAS das Glück, in eine verrückt liebenswerte Klasse zu kommen. So kam es, dass ich mich jedes Mal auf den Unterricht freute – auch wenn tatsächlich wenig neues Wissen für mich heraussprang. Diese Zugehörigkeit ist online schwieriger zu finden. Dafür können Teilnehmer aus der ganzen Welt kennengelernt werden.

Wenn eine Weiterbildung hauptsächlich für den Lebenslauf gesucht wird, sind digitale Angebote kritisch zu sehen. Bei solchen Zertifikaten und Diplomen rümpfen viele HR-Manager und zukünftige Chefs noch die Nase. Nicht ganz zu Unrecht. Denn schliesslich sollen Leistungsausweise einen Wert haben. Und nachzuweisen, dass die darin genannte Person die Leistung erbracht hat, ist noch nicht überall möglich. Oder manchmal schlicht und einfach nicht das Ziel des Anbieters.

Fazit

Online zu lernen ermöglicht es, immer up-to-date zu bleiben. Das oft gehörte «lebenslange Lernen» wird dadurch möglich, bezahlbar und flexibel. Dafür geniessen Zertifikate aus digitalen Weiterbildungen oftmals keinen guten Ruf. Disziplin ist beim Lernen immer gefragt. Ich persönlich sehe digitale Angebote als wunderbare Ergänzung zu traditionellen Lehrgängen. Wie in so vielen Fällen macht auch hier ein guter Mix den Unterschied.

PS: Die in diesem Artikel genannten Plattformen widerspiegeln meine ganz persönliche Meinung. Ich werde in keiner Weise von den jeweils genannten Unternehmen gesponsert oder unterstützt.

PPS: Wenn du gute Online Kurse im Bereich (Content-, Inbound- oder «was auch immer»-) Marketing suchst, plaudere ich gerne aus dem Nähkästchen. Hier gibt’s den direkten Draht zu mir.

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