Inbound Marketing – so kommst du zu mehr Kunden

Inbound Marketing – so kommst du zu mehr Kunden

Inbound Marketing liegt im Trend. Die Ursache dafür ist ganz einfach. Je nach Studie werden Konsumenten in der Schweiz mit 2’000 bis 5’000 Werbebotschaften pro Tag konfrontiert. Es ist daher wenig erstaunlich, dass traditionelle Kampagnen nur noch eine eingeschränkte Wirkung zeigen. Wie die neue Marketingstrategie Inbound Marketing zum echten Kundenmagneten wird, erfährst du hier.

Der liebe Speck vor der Nase

Ich spreche gerne in Bildern. Wenn es darum geht, Kunden anzulocken, kommt mir unweigerlich der «Speck vor der Nase» in den Sinn. Darum geht es im Inbound Marketing. Also nicht unbedingt um Speck. Aber um etwas, das wie der Speck sein sollte. Denn genau das lockt Kunden wie Mäuse in Scharen an.

Inbound Marketing ist eine ganzheitliche Marketingstrategie. Kunden mögen es schon lange nicht mehr, mit grossen Werbeversprechen zugeballert zu werden. Wenn sie ein Bedürfnis haben, suchen sie – bevorzugt online – nach Lösungen. Dort werden sie mit spannenden Inhalten angelockt. Es wird bereits eine Beziehung zum Unternehmen aufgebaut, lange bevor es um die Kaufentscheidung geht. Diese neue Marketingausrichtung funktioniert nicht nur bei der Kundenakquise, sondern auch bei der Kundenbindung. Sogar bereits verloren geglaubte Kunden können wiedergewonnen werden.

Wie funktioniert Inbound Marketing?

  1. Zielgruppe(n) bestimmen
  2. Bestehende und zukünftige Berührungspunkte festlegen
  3. Prozesse weitestgehend automatisieren
  4. Laufend Inhalte für die Berührungspunkte produzieren
  5. Dadurch Unterstützung und Unterhaltung bis zum Kauf und darüber hinaus bieten
  6. … und das Ganze von vorne!

Die Wunschkunden

Zurück zum «Speck vor der Nase». Lerne deine Wunschkunden so genau wie möglich kennen. Statistiken, Kundenumfragen oder Erfahrungen des Verkaufspersonals bringen dich hier weiter. Visualisiere deine gewünschten Käufer. Wie das genau funktioniert, verrate ich dir in einem meiner kommenden Blogbeiträge.

Die Analyse deiner Wunschkunden bringt weitere, sehr spannende Infos zutage: Wo geht viel Zeit oder Geld für wenig lukrative Kundengruppen verloren? Und noch wichtiger: Wie können diese Ressourcen gezielter genutzt werden? Sobald die eigenen Wunschkunden praktisch vor dem inneren Auge tanzen, heisst es «ran an den Speck».

Der richtige Speck

«Der richtige Speck» sind spannende Inhalte. Plane und produziere deinen Content im Voraus. Eine einfache Exceltabelle kann hierzu bereits ausreichen. Wie diese Planung aufgebaut werden kann, liest du hier. Möchte deine Zielgruppe etwas wissen, eine Technik erlernen oder unterhalten werden? Spannender Content nimmt viele Formen an.

Blogs, Infografiken, How to-Videos, Umfragen, Landingpages, Wettbewerbe, Statistiken, Podcasts, Webinare oder Whitepapers – die Liste ist beinahe unendlich. 

Um nicht in einer Aktivitäten-Flut unterzugehen, sollten möglichst viele Berührungspunkte automatisiert werden. Ein Buchungstool auf der Webseite, automatisch versendete E-Mail-Flows oder auch Programme, um Social Media-Beiträge im Voraus zu planen, leisten hier wertvolle Dienste. Beispiele hierzu gibt es wie Sand am Meer. Ich persönlich nutze beispielsweise Mailchimp zum Versenden von Newslettern und Willkommensnachrichten. So beginne ich eine persönliche Kommunikation mit (potenziellen) Kunden, ohne dafür Zeit aufwenden zu müssen. (Nein, Mailchimp sponsert diesen Beitrag nicht. Die Nennung widerspiegelt meine persönliche Meinung.)

Hilfe! Aufwand!

Vielleicht fragst du dich jetzt: Lohnt sich dieser ganze Aufwand überhaupt? Meiner Meinung nach eindeutig: Ja! Wie viel Zeit und Geld hast du bereits mit Marketingaktivitäten verschwendet, die nichts gebracht haben? Wäre es da nicht viel schlauer, deine ganze Strategie auf Inbound Marketing auszurichten und damit langfristig stabile Kundenbeziehungen aufzubauen?

So funktioniert guter Content

Schauen wir uns ein How to-Video genauer an.

Als Beispiel dient uns ein Pflanzenversand, der national versendet. Diese Unternehmung produziert ein Video darüber, wie Basilikum vermehrt wird. Das Video wird auf Youtube hochgeladen. Der Link dazu findet Platz im eigenen Newsletter, wird über die Social Media-Kanäle und -Gruppen verteilt und als externer Content auf Webseiten von Partnern angepriesen.

Auf Youtube gepostet, kann das How to-Video über Jahre Traffic für die Webseite des Unternehmens generieren. Denn Youtube wird sehr häufig als Suchmaschine genutzt. Wann hast du dir das letzte Mal Wissen durch ein kurzes Video verschafft? Natürlich sollten die Videos von guter Qualität sein. Einen Profifilmer braucht es dafür aber nicht. Ein semi-professionelles Video hat durchaus seinen Reiz.

Aber zurück zu unserem Pflanzenversand. Vielleicht denkst du dir jetzt, dass sich das Unternehmen das eigene Geschäft kaputt macht. Wenn Basilikum zu Hause vermehrt werden kann, warum sollte dann noch welches bestellt werden? Nun, Basilikum ist ein Allerweltsprodukt. Es kann überall gekauft werden. Die Chance, dass es bei unserem Pflanzenversand bestellt worden wäre, wäre in unserem fiktiven Beispiel eher klein gewesen.

Mit dem How to-Video wurde stattdessen ein positiver Berührungspunkt geschaffen. Vielleicht sucht der Kunde das nächste Mal ganz gezielt nach anderen Videos der Unternehmung. Ihm konnte ja bereits einmal geholfen werden. Und wenn er demnächst Samen, eine Pflanze oder ein Düngemittel benötigt, wo wird er wohl zuerst danach suchen und auch kaufen?

In der Praxis braucht es bis zum Kauf oftmals mehr als nur einen positiven Berührungspunkt. Deshalb sind die kontinuierliche Planung und Verteilung von spannenden Inhalten fundamental. Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut.

Nicht von heute auf morgen

Wenn du bereits in einen kleinen Inbound Marketing-Hype geraten bist, musst du jetzt ganz stark sein: Diese Marketingstrategie benötigt einen langen Atem. Zuerst solltest du deine internen Prozesse kritisch analysieren und herausfinden, welche Kontaktpunkte aktuell zu deiner Zielgruppe bestehen. Es stellt sich die Frage, ob deine jetzigen Kunden zu dir passen. Möchtest du zusätzlich neue/andere Personen ansprechen? Wie werden sich dadurch die Berührungspunkte – also die sogenannte «Customer Journey» – verändern? Welche Inhalte sind für diese Zielgruppen spannend? Und noch wichtiger: Wie können die gewünschten Inhalte mit den bestehenden Mitarbeitern, finanziellen Ressourcen und bestehenden technischen Hilfsmitteln umgesetzt werden? Braucht es hierzu allenfalls Anpassungen? Falls ja, helfe ich dir sehr gerne weiter. Kontaktiere mich noch heute, um die Möglichkeiten zu besprechen.

Fazit

Ob Markenbekanntheit, Leadgenerierung, Kundenbindung oder letztendlich höhere Verkaufszahlen – Inbound Marketing ist die neue eierlegende Wollmilchsau. Es benötigt einen langen Atem, vertiefte Kenntnisse über die Zielgruppe(n) und nicht zuletzt eine gehörige Portion Mut. Wenn aber die ganze Marketingstrategie kontinuierlich darauf ausgerichtet wird, kann Grosses entstehen.

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